NÜRNBERG – Schon von weitem hört man es hämmern. Gewissenhaft scharriert Tobias Götz den Sandstein eines denkmalgeschützten Wohnhauses in Schoppershof. Scharrieren nennt man die feine Endbearbeitung nach dem Schleifen und Profilieren. Tobias ist im zweiten Ausbildungsjahr als Steinmetz und strahlt mit der Sonne um die Wette. Ihm gefällt sein Job.

Eigentlich wollte er ja Maurer werden. „Mein Opa hat mir das empfohlen. Also habe ich mich für ein Praktikum angemeldet: Das hat mir aber überhaupt nicht gefallen.“ Im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit habe er dann Infos über den Beruf des Steinmetzen gefunden und sich wiederum für ein Praktikum beworben. „Das war dann genau das Richtige!“, sagt der 18-Jährige heute.

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