NÜRNBERG – Der Pellerhof, eines der prachtvollsten Beispiele deutscher Renaissance-Architektur, soll wieder aufgebaut werden. Mit diesem von den Altstadtfreunden angestoßenen Projekt steht Nürnberg vor einer großen Gemeinschaftsaufgabe. Nur mit der tatkräftigen Unterstützung von Bürgern, Firmen und Verbänden in dieser Stadt kann das Vorhaben realisiert werden, denn die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden. Die NZ hat sich von Anfang an für die Idee starkgemacht. Um den Wiederaufbau weiterhin zu fördern, stellen wir in loser Folge Spender vor, die vielleicht auch andere zum Mitmachen animieren.

Man kann natürlich einfach eine Geldsumme spenden. Doch es gibt auch die Möglichkeit, einen ganz persönlichen Beitrag für den Wiederaufbau des Pellerhofes zu leisten: Indem man einen bestimmten Stein – oder auch mehrere – beisteuert. Dazu hat der Förderkreis Pellerhof einen Steinplan aufgestellt, mit dessen Hilfe man sich einen Stein je nach den dafür anfallenden Kosten aussuchen kann – oder auch einen Steinanteil. Die in der NZ präsentierten Spender haben sich bereits für „ihre(n) Stein(e)“ entschieden.

Die Baufirma Georg Schenk ist eng mit dem Wiederaufbauprojekt verbunden: Sie liefert dafür den Großteil der Sandsteine, die aus dem firmeneigenen Steinbruch in Worzeldorf stammen. Außerdem haben schon mehrmals bei Schenk beschäftigte Steinmetze in ihrer Freizeit Steine für den Pellerhof gehauen.