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FIRMENGRUPPE GS SCHENK

Die GS SCHENK Firmengruppe vereint Kompetenzen aus dem Hoch-, Tief- und Schlüsselfertigbau, der Natursteinarbeit sowie dem Bauträgergeschäft unter einem Dach.

Das Unternehmen

Als familiengeführtes Traditionsunternehmen sind wir stark in der Metropolregion Nürnberg verwurzelt, aber über die Region hinaus in ganz Bayern tätig. GS SCHENK ist der vielseitige Partner an Ihrer Seite, als erfahrenes
Bauunternehmen, vertrauensvoller Bauträger, leistungsstarker Generalübernehmer, sorgfältiger Denkmalpfleger und erfahrener Experte von der Entwicklung bis zur Ausführung anspruchsvoller Bauprojekte.

Organisation

Mit Stolz blicken wir auf über 100 Jahre Firmengeschichte zurück. Um GS SCHENK auch weiterhin erfolgreich in die Zukunft zu führen, sind die einzelnen Geschäftsbereiche seit 2018 als eigenständige Tochtergesellschaften in einer modernen Unternehmensstruktur organisiert.

Organigramm
Holding

Jobst Dentler
Sprecher der Geschäftsführung
GS SCHENK

Hans Arnold
Technischer Geschäftsführer
GS SCHENK

Alexander Riedmann
Kaufmännischer Geschäftsführer
GS SCHENK

Andreas Eckert
Leiter Unternehmensentwicklung, Prokurist, Familiengesellschafter
GS SCHENK

Michael Pfund
Leiter Einkauf, Prokurist
GS SCHENK

Geschäftsbereiche

Wolfgang Grytz
Geschäftsführer
GS WOHNEN

Roland Taubmann
Leiter Rohbau, Prokurist
GS ROHBAU

Roland Meier
Technischer Leiter
GS NATURSTEIN

Martin Lauterbach
Geschäftsführer
GS SF-BAU

Günther Meier
Technischer Leiter
GS TIEFBAU

Beirat

Dr. Hannes Zapf
Beiratsvorsitzender
GS SCHENK

Prof. Dr. Werner Eckert
Beiratsmitglied
GS SCHENK

Martina Böhm
Beiratsmitglied, Familiengesellschafterin
GS SCHENK

Werner Hecker
Beiratsmitglied
GS SCHENK

Unternehmenszahlen (2017)

Ihr Kontakt zu GS SCHENK

GS SCHENK GmbH

Siegelsdorfer Straße 55
90768 Fürth

0911 37275-0

Firmenhistorie

Das mittelständische Familienunternehmen GS SCHENK blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Die Firma entwickelte sich in diesem Zeitraum von ihren Anfängen als handwerklicher Kleinbetrieb zum heutigen Bauunternehmen, das über 250 Mitarbeiter beschäftigt und mit einem breiten Leistungsangebot erfolgreich die Märkte in der Metropolregion Nürnberg und in ganz Bayern bedient.

GS SCHENK – 1914 bis heute

Familiäre Schicksalsschläge mussten verkraftet und politisch wie wirtschaftlich schwierige Zeiten überwunden werden. Über Generationen hinweg leisteten viele Menschen ihren Beitrag und schufen mit ihrem Einsatz und Teamgeist ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft.

2014 bis heute – Jubiläum und Neuausrichtung

2017

Erfolgreiche Umstrukturierung

Im Rahmen von GS SCHENK 2020 wird die Rechtsform und Organisationsstruktur der Firmengruppe optimiert. Die Geschäftsbereiche Bauträger, Rohbau, Schlüsselfertigbau und Tiefbau werden als eigenständige Tochtergesellschaften organisiert. Aus dem Kreis der eigenen Führungskräfte werden Mitarbeiter zu verantwortlichen Geschäftsführern bestellt.

Alexander Riedmann wird neben Hans Arnold und Jobst Dentler zum Geschäftsführer der GS SCHENK Holding benannt.

Die Familie zurück im Unternehmen
Entsprechend dem Vermächtnis von Werner Schenk und seinem Wunsch nach einem Nachfolger aus der Familie und einem Engagement der Enkelkinder im Unternehmen, tritt sein Enkel Andreas Eckert im Oktober 2017 in die Firma ein. Damit ist sechs Jahre nach dessen Tod wieder ein Mitglied der Familie in der Unternehmensleitung aktiv vertreten.

2015

Strategie GS SCHENK 2020

Geschäftsführung, Beirat und Familiengesellschafter widmen sich in Workshops der Unternehmenszukunft und erarbeiten eine Strategie GS SCHENK 2020. Im Mittelpunkt stehen Entwicklung und Umsetzung eines gemeinsamen Konzepts für die Sicherung der Unternehmensnachfolge und Wettbewerbsfähigkeit für GS SCHENK über das Jahr 2020 hinaus.

2014

100 Jahre GS SCHENK

Im Sommer 2014 wird das Jubiläumsjahr der Firma mit einer Pressekonferenz im Pellerhof eröffnet. Bei den offiziellen zweitägigen Festlichkeiten kommen auf dem Gut Wolfgangshof bei Zirndorf Geschäftspartner des Unternehmens, Vertreter der Öffentlichkeit sowie Mitarbeiter und ihre Familien zusammen und feiern zusammen mit Geschäftsführern und Gesellschaftern das 100-jährige Bestehen der Firma GS SCHENK.

Die nächste Generation
Martina Böhm, Enkeltochter von Werner Schenk, tritt in den Beirat ein. Die Inhaberfamilie setzt damit im Jubiläumsjahr ein starkes Zeichen für die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Die drei Enkelkinder Werner Schenks werden an der Firma beteiligt. Der Kreis der Familiengesellschafter erweitert sich.

1994 - 2014 – Erweiterte Führung und neuer Standort

2012

Erweiterung des Geschäftsfelds und Marktgebiets

Mit der Übernahme eines Altdorfer Familienbetriebs und Gründung der GS SCHENK Tiefbau GmbH werden Angebotsportfolio und Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe erweitert.

GS SCHENK wickelt immer wieder erfolgreich Aufträge im Schlüsselfertigbau und Bauträgergeschäft ab. Das Marktgebiet umfasst neben der mittelfränkischen Metropolregion auch zunehmend Orte in Ostbayern und im Raum München.

2011

Tod von Werner Schenk

Mit dem Tod von Werner Schenk geht eine sechs Jahrzehnte währende Ära zu Ende. Mit einem 1991 erarbeiteten Strategiepapier legte Werner Schenk die Grundlage für den sicheren Fortbestand des Familienunternehmens. Seine Tochter Cornelia Eckert wird Hauptgesellschafterin.

Im Sinne Werner Schenks, dem der Wiederaufbau Nürnbergs stets eine Herzensangelegenheit war, wird aus Spendengeldern von Familie, Angehörigen und langjährigen Geschäftspartnern ein Stein für die Renovierung des Pellerhofs zu seiner Ehren gestiftet.

2008

Beginn des Wiederaufbaus des Pellerhofes

Die GS SCHENK Natursteinabteilung wird von den Altstadtfreunden Nürnberg mit dem Wiederaufbau des einst prachtvollen Pellerhofs am Nürnberger Egidienplatz vertraut. Dieser galt als größte Leistung deutscher Renaissancekunst und wäre nach seiner Zerstörung 1945 fast in Vergessenheit geraten. Mit Steinspenden von Privatpersonen und Unternehmen, an der sich auch die Firma GS SCHENK beteiligte, soll dieses einzigartige Ensemble wiederhergestellt werden.

2006

Erweiterung des Gesellschafterkreises

Die beiden langjährigen Geschäftsführer Hans Arnold und Jobst Dentler werden mit einem kleinen Anteil temporär an der Firma beteiligt. Mit Rückzug von Werner Schenk aus der Geschäftsführung wird die Rolle des Beirats ausgeweitet, der die Geschäftsführung fortan verstärkt kontrolliert und bei wichtigen geschäftspolitischen Fragen mitentscheidet.

2000

Umzug nach Fürth-Burgfarrnbach

In der Nürnberger Juvenellstraße stoßen die räumlichen Kapazitäten 20 Jahre nach dem letzten Umbau an ihre Grenzen. In Fürth-Burgfarrnbach werden schließlich Bauhof, Werkstätten, Steinmetzabteilung und Verwaltung räumlich an einem gemeinsamen modernen Firmensitz vereint.

Eine ganze Reihe von Bauprojekten dokumentiert in den Folgejahren die gewachsene Leistungsfähigkeit der Bauträgersparte, steigert Bekanntheit und Ruf des mittelfränkischen Familienunternehmens.

1997

Gründung einer eigenen Bauträgergesellschaft

Die Gründung der GS Schenk Wohn- und Gewerbebau GmbH manifestiert den Einstieg von GS SCHENK in das Bauträgergeschäft und festigt die Position des Unternehmens am Markt.

1994

Jobst Dentler und Hans Arnold werden Geschäftsführer

Die beiden langjährigen Bauleiter Jobst Dentler und Hans Arnold werden Geschäftsführer bei GS SCHENK und bilden zusammen mit Werner Schenk die Geschäftsleitung.

1965 - 1994 – Wirtschaftlich wechselvolle Zeiten

1993

1. Preis des Bayerischen Baugewerbes

Für die „einfühlsame Umsetzung“ der Sanierungsarbeiten am Schloß Schwaig erhält GS Schenk den 1. Preis des Bayerischen Baugewerbes. Es folgen die Fassadenrenovierung am Opernhaus Nürnberg (1994) und umfangreiche Sanierungs- und Sandsteinarbeiten an der Nürnberger Burg (1994-1998).

1982

Tod des Sohnes und Nachfolgers Thomas Schenk

Kurz nach Abschluss seines Bauingenieurstudiums an der TU München und vor dem geplanten Eintritt ins Familienunternehmen kommt Sohn und designierter Nachfolger Thomas Schenk bei einem tragischen Unfall ums Leben. Seit 1976 hielt er bereits Anteile am Unternehmen. Trotz des schweren Schicksalsschlags führt Werner Schenk das Unternehmen weiter und unternimmt Anstrengungen die Nachfolge bei GS SCHENK sicherzustellen.

1977

Erster Auftrag für die Natursteinabteilung

Mit der Sandsteinverkleidung des U-Bahnhofs „Weißer Turm“ beginnt bei GS Schenk eine kleine, aber feine Erfolgsgeschichte.

1971

Tod der Seniorchefin Marie Schenk

Am 1. Januar 1971 stirbt Marie Schenk. Werner Schenk wird Alleineigentümer des vom Vater gegründeten Baugeschäfts.

1967

Abschwung und Rezession

Die deutsche Wirtschaft und mit ihr die Bauwirtschaft gerät in eine Rezession. Trotzdem bekommt die Firma 1970 erstmals den Auftrag für eine größere Wohnanlage für die EIWOBAU. Für GS SCHENK beginnt die Zeit des Bauträgergeschäfts.

1950 - 1965 – Wiederaufbau

1964

Stetiges Wachstum

In der Juvenellstraße entstehen neue Lager- und Büroräume, es wird in Gerätschaften für den zunehmend wichtigen Gleitschalungsbau investiert. Neue technisch anspruchsvolle Bauten werden realisiert, wie zum Beispiel eine Wohnanlage für die WBG mit 63 Wohnungen. Die Firma beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.

Schon frühzeitig erkannte Werner Schenk die Bedeutung von Transportbeton und Betonfertigteilen und wird Mitbegründer von „Ratio Beton“ (1963) und „Ratio Bau“ (1969).

1951

Bauboom im Wirtschaftswunder

Vom Wirtschaftsaufschwung der Jahre 1951 bis 1965 profitiert auch die Firma GS SCHENK. Mit Werner Schenks fachlichen Kenntnissen, speziell im Stahlbetonbau, ist die Firma auch für große Bauprojekte gerüstet. GS SCHENK errichtet in Nürnberg viele Stadtbild prägende Bauten, wie die Gebäude der Fleischerinnung, der Bauinnung, die Staedtler Bleistiftfabrik oder die Lubeca-Werke.

1950

Einstieg von Werner Schenk

Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und erfolgreich abgeschlossenem Bauingenieursstudium an der heutigen Fachhochschule Coburg tritt Werner Schenk als Gesellschafter und Geschäftsführer neben seiner Mutter in die Firma ein.

1933 bis 1949 – Untergang und Neubeginn

1947

Neubau der Betriebsgebäude

Die Investitionen in Gebäude und Geräte verlaufen zäh, denn Eigenmittel sind knapp. Dennoch kommt die Bautätigkeit Schritt für Schritt voran und die Mitarbeiterzahl steigt bis 1950 auf 35. Mit großer Souveränität und Willenskraft gelingt es Marie Schenk innerhalb von nur fünf Jahren unter schwierigsten Bedingungen das Familienunternehmen zu sichern und für die nächste Generation zu erhalten.

1945

Neubeginn zwischen Trümmern

Nach Kriegsende und dem Tod von Ehemann sowie Sohn Franz steht Marie Schenk unvermittelt alleinverantwortlich an der Spitze des Familienunternehmens. Die „Chefin“ führt das Unternehmen mit großem Einsatz und Elan weiter. Bereits Ende Mai 1945 stellt sie die ersten Mitarbeiter ein. Anfang des Jahres 1946 sind unter ihrer Führung bereits 10 Personen bei GS SCHENK tätig und die geregelte dreijährige betriebliche Ausbildung wird wieder aufgenommen.

1944

Tod von Firmengründer Georg Schenk

Am 21. Februar 1944 stirbt der Firmengründer und Inhaber Georg Schenk im Alter von 54 Jahren. Mit seinem Tod kommt der Betrieb vermutlich auch angesichts der eskalierenden Kriegsereignisse weitgehend zum Erliegen.

1943

Zerstörung der Betriebsgebäude, Tod von Franz Schenk

Die Betriebsgebäude der Firma mit allen Maschinen und Baugerätschaften sowie die kaufmännischen Akten fallen dem Bombenhagel zum Opfer. Der älteste Sohn und designierter Nachfolger Franz Schenk fällt an der Ostfront in Russland.

1939

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges beginnen für die Bauunternehmung schwere Zeiten, dem steten Wachstum wird ein jähes Ende gesetzt. Maschinen, Material und Pferde werden eingezogen und junge Männer in großer Zahl einberufen – darunter auch Mitarbeiter und ab 1943 auch Franz und Werner Schenk, die beiden Söhne von Georg Schenk.

1914 bis 1932 – Gründung in turbulenten Zeiten

1920

Erweiterung und Umzug in die Juvenellstraße

Georg Schenk gelingt nach Ende des Ersten Weltkrieges der Neubeginn. In der Nürnberger Juvenellstraße entstehen von 1920 an die erforderlichen Werkstätten und Lagerräume für Werkzeuge und Material. 1922/23 wird der Firmensitz offiziell in die Juvenellstraße 19 verlegt, wo er fast 80 Jahre bleiben wird. Die Geschäfte entwickeln sich bis zur Wirtschaftskrise 1929 gut.

1914

Georg Schenk gründet die Bauunternehmung GS SCHENK

Im Jahr 1914 meldet der 24-jährige Georg Schenk sein eigenes Gewerbe in der Gärtnerstraße (früher Heroldstraße 18) in Nürnberg an. Die nötige Fachausbildung absolvierte er an der Nürnberger „Baugewerbeschule“ und arbeitete danach als „Bauführer“ im väterlichen Baugeschäft, das schon seit vielen Jahren in Nürnberg ansässig war. Die Familie Schenk stammte ursprünglich aus Amerdingen im Nördlinger Ries, wo sie bereits als angesehene Steinhauer- und Maurermeister bekannt waren.

Erster Weltkrieg und die Folgen
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 kommt der Wirtschaftsboom der Vorkriegsjahre zu einem abrupten Ende. Der 25-jährige Georg Schenk wird am 7. August 1914 eingezogen. Der Betrieb ruht bis zu seiner Entlassung aus der Armee im Dezember 1918.