Historie

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Historie

Wir schreiben unsere
Geschichte bereits seit 1914

Bei mehr als 100 Jahren Firmengeschichte gibt es viel zu berichten. Vom handwerklichen Kleinbetrieb haben wir uns zum breit aufgestellten Generalbauunternehmen entwickelt. Familiäre Schicksalsschläge und politisch wie wirtschaftlich schwierige Zeiten mussten überwunden werden. Über Generationen hinweg haben wir mit Einsatz und Teamgeist ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft geschaffen.

1914

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1914

Gründung in turbulenten Zeiten

Der 24-jährige Georg Schenk meldet sein eigenes Gewerbe in der heutigen Gärtnerstraße in der Nürnberger Nordstadt an. Die nötige Fachausbildung absolvierte er an der Nürnberger Baugewerbeschule und arbeitete danach als Bauführer im Baugeschäft seines Vaters Xaver Schenk, das schon seit vielen Jahren in Nürnberg ansässig war.  Die Familie Schenk stammte ursprünglich aus Amerdingen im Nördlinger Ries, wo sie bereits als angesehene Steinhauer- und Maurermeister bekannt waren.

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 kommt der Wirtschaftsboom der Vorkriegsjahre zu einem abrupten Ende. Georg Schenk wird eingezogen und der Betrieb ruht bis zu seiner Entlassung aus der Armee im Dezember 1918.

Neubeginn und Umzug in die Juvenellstraße

Nach Kriegsende gelingt Georg Schenk der Neubeginn. Die Geschäfte entwickeln sich gut. Der Geschäftssitz zieht 1920 in die Nürnberger Juvenellstraße um, wo er rund 80 Jahre lang bleiben wird. Die Geschäfte entwickeln sich bis zur Wirtschaftskrise 1929 gut.

1920



1920

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1939



1939

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges beginnen für die Bauunternehmung schwere Zeiten, dem steten Wachstum wird ein jähes Ende gesetzt. Maschinen, Material und Pferde werden eingezogen und junge Männer in großer Zahl einberufen – darunter auch Mitarbeiter und ab 1943 auch Franz und Werner Schenk, die beiden Söhne von Georg Schenk.

Zerstörung der Betriebsgebäude, Tod von Franz Schenk

Die Betriebsgebäude der Firma mit allen Maschinen und Baugerätschaften sowie die kaufmännischen Akten fallen dem Bombenhagel zum Opfer. Der älteste Sohn und designierter Nachfolger Franz Schenk fällt an der Ostfront in Russland.

1943



1943

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1944



1944

Tod von Firmengründer Georg Schenk

Am 21. Februar 1944 stirbt der Firmengründer und Inhaber Georg Schenk im Alter von 54 Jahren. Mit seinem Tod kommt der Betrieb vermutlich auch angesichts der eskalierenden Kriegsereignisse weitgehend zum Erliegen.

Neubeginn zwischen Trümmern

Nach Kriegsende und dem Tod von Ehemann sowie Sohn Franz steht Marie Schenk unvermittelt alleinverantwortlich an der Spitze des Familienunternehmens. Die „Chefin“ führt das Unternehmen mit großem Einsatz und Elan weiter. Bereits Ende Mai 1945 stellt sie die ersten Mitarbeiter ein. Anfang des Jahres 1946 sind unter ihrer Führung bereits 10 Personen bei GS SCHENK tätig und die geregelte dreijährige betriebliche Ausbildung wird wieder aufgenommen.

1945



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1947



1947

Neubau der Betriebsgebäude

Die Investitionen in Gebäude und Geräte verlaufen zäh, denn Eigenmittel sind knapp. Dennoch kommt die Bautätigkeit Schritt für Schritt voran und die Mitarbeiterzahl steigt bis 1950 auf 35. Mit großer Souveränität und Willenskraft gelingt es Marie Schenk innerhalb von nur fünf Jahren unter schwierigsten Bedingungen das Familienunternehmen zu sichern und für die nächste Generation zu erhalten.

Einstieg von Werner Schenk 

Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und erfolgreich abgeschlossenem Bauingenieursstudium an der heutigen Fachhochschule Coburg tritt Werner Schenk als Gesellschafter und Geschäftsführer neben seiner Mutter in die Firma ein. 

1950



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1951



1951

Bauboom im Wirtschaftswunder

Vom Wirtschaftsaufschwung der Jahre 1951 bis 1965 profitiert auch die Firma GS SCHENK. Mit Werner Schenks fachlichen Kenntnissen, speziell im Stahlbetonbau, ist die Firma auch für große Bauprojekte gerüstet. GS SCHENK errichtet in Nürnberg viele Stadtbild prägende Bauten, wie die Gebäude der Fleischerinnung, der Bauinnung, die Staedtler Bleistiftfabrik oder die Lubeca-Werke.

Stetiges Wachstum

In der Juvenellstraße entstehen neue Lager- und Büroräume, es wird in Gerätschaften für den zunehmend wichtigen Gleitschalungsbau investiert. Neue technisch anspruchsvolle Bauten werden realisiert, wie zum Beispiel eine Wohnanlage für die WBG mit 63 Wohnungen. Die Firma beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.

Schon frühzeitig erkannte Werner Schenk die Bedeutung von Transportbeton und Betonfertigteilen und wird Mitbegründer von „Ratio Beton“ (1963) und „Ratio Bau“ (1969).

1964



1964

1967



1967

Abschwung und Rezession

Die deutsche Wirtschaft und mit ihr die Bauwirtschaft gerät in eine Rezession. Trotzdem bekommt die Firma 1970 erstmals den Auftrag für eine größere Wohnanlage für die EIWOBAU. Für GS SCHENK beginnt die Zeit des Bauträgergeschäfts.

Tod der Seniorchefin Marie Schenk

Am 1. Januar 1971 stirbt Marie Schenk. Werner Schenk wird Alleineigentümer des vom Vater gegründeten Baugeschäfts.

1971



1971

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1977



1977

Erster Auftrag für die Natursteinabteilung

Mit der Sandsteinverkleidung des U-Bahnhofs „Weißer Turm“ beginnt bei GS Schenk eine kleine, aber feine Erfolgsgeschichte.

Tod des Sohnes und Nachfolgers Thomas Schenk

Kurz nach Abschluss seines Bauingenieurstudiums an der TU München und vor dem geplanten Eintritt ins Familienunternehmen kommt Sohn und designierter Nachfolger Thomas Schenk bei einem tragischen Unfall ums Leben. Seit 1976 hielt er bereits Anteile am Unternehmen. Trotz des schweren Schicksalsschlags führt Werner Schenk das Unternehmen weiter und unternimmt Anstrengungen die Nachfolge bei GS SCHENK sicherzustellen.

1982



1982

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1993



1993

1. Preis des Bayerischen Baugewerbes

Für die „einfühlsame Umsetzung“ der Sanierungsarbeiten am Schloß Schwaig erhält GS Schenk den 1. Preis des Bayerischen Baugewerbes. Es folgen die Fassadenrenovierung am Opernhaus Nürnberg (1994) und umfangreiche Sanierungs- und Sandsteinarbeiten an der Nürnberger Burg (1994-1998).

Jobst Dentler und Hans Arnold werden Geschäftsführer

Die beiden langjährigen Bauleiter Jobst Dentler und Hans Arnold werden Geschäftsführer bei GS SCHENK und bilden zusammen mit Werner Schenk die Geschäftsleitung.

1994



1994

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1997



1997

Gründung einer eigenen Bauträgergesellschaft

Die Gründung der GS Schenk Wohn- und Gewerbebau GmbH manifestiert den Einstieg von GS SCHENK in das Bauträgergeschäft und festigt die Position des Unternehmens am Markt.

Umzug nach Fürth-Burgfarrnbach

In der Nürnberger Juvenellstraße stoßen die räumlichen Kapazitäten 20 Jahre nach dem letzten Umbau an ihre Grenzen. In Fürth-Burgfarrnbach werden schließlich Bauhof, Werkstätten, Steinmetzabteilung und Verwaltung räumlich an einem gemeinsamen modernen Firmensitz vereint.

Eine ganze Reihe von Bauprojekten dokumentiert in den Folgejahren die gewachsene Leistungsfähigkeit der Bauträgersparte, steigert Bekanntheit und Ruf des mittelfränkischen Familienunternehmens.

2000



2000

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2006



2006

Erweiterung des Gesellschafterkreises

Die beiden langjährigen Geschäftsführer Hans Arnold und Jobst Dentler werden mit einem kleinen Anteil temporär an der Firma beteiligt. Mit Rückzug von Werner Schenk aus der Geschäftsführung wird die Rolle des Beirats ausgeweitet, der bei wichtigen geschäftspolitischen Fragen mitentscheidet.

Beginn Wiederaufbau Pellerhof

Die GS SCHENK Natursteinabteilung wird von den Altstadtfreunden Nürnberg mit dem Wiederaufbau des einst prachtvollen Pellerhofs am Nürnberger Egidienplatz vertraut. Dieser galt als größte Leistung deutscher Renaissancekunst und wäre nach seiner Zerstörung 1945 fast in Vergessenheit geraten. Mit Steinspenden von Privatpersonen und Unternehmen, u.a. von GS SCHENK, wird dieses einzigartige Ensemble in 10 Jahre langer Arbeit wiederhergestellt.

2008



2008

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2011



2011

Tod von Werner Schenk

Mit dem Tod von Werner Schenk geht eine 6 Jahrzehnte währende Ära zu Ende. Mit einem 1991 erarbeiteten Strategiepapier legte Werner Schenk die Grundlage für den sicheren Fortbestand des Familienunternehmens.

Im Sinne Werner Schenks, dem der Wiederaufbau Nürnbergs stets eine Herzensangelegenheit war, wird aus Spendengeldern von Familie, Angehörigen und langjährigen Geschäftspartnern ein Stein für die Renovierung des Pellerhofs zu seiner Ehren gestiftet.

Weiterführung in Familienhand

Cornelia Eckert, Tochter von Werner Schenk, wird Hauptgesellschafterin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Vermächtnis ihres Vaters zu erfüllen und die Zukunft des Unternehmens in Familienhand zu sichern.

2011



2011

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2012



2012

Erweiterung des Geschäftsfelds und Marktgebiets

Mit der Übernahme eines Altdorfer Familienbetriebs und Gründung der GS SCHENK Tiefbau GmbH werden Angebotsportfolio und Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe erweitert.

GS SCHENK wickelt immer wieder erfolgreich Aufträge im Schlüsselfertigbau und Bauträgergeschäft ab. Das Marktgebiet umfasst neben der mittelfränkischen Metropolregion auch zunehmend Orte in Ostbayern und im Raum München.

100 Jahre GS SCHENK

Im Sommer 2014 wird das Jubiläumsjahr der Firma mit einer Pressekonferenz im Pellerhof eröffnet. Bei den offiziellen zweitägigen Festlichkeiten kommen auf dem Gut Wolfgangshof bei Zirndorf Geschäftspartner des Unternehmens, Vertreter der Öffentlichkeit sowie Mitarbeiter und ihre Familien zusammen und feiern zusammen mit Geschäftsführern und Gesellschaftern das 100-jährige Bestehen der Firma GS SCHENK.

Martina Böhm, Enkeltochter von Werner Schenk, tritt in den Beirat ein. Die Inhaberfamilie setzt damit im Jubiläumsjahr ein starkes Zeichen für die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Die 3 Enkelkinder Werner Schenks werden an der Firma beteiligt. Der Kreis der Familiengesellschafter erweitert sich.

2014



2014

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2017



2017

Gründung der GS SCHENK Holding

Zur gleichen Zeit wird die Rechtsform und Organisationsstruktur der Firmengruppe optimiert. Die Geschäftsbereiche Bauträger, Rohbau, Schlüsselfertigbau und Tiefbau werden als eigenständige Tochtergesellschaften organisiert. Aus dem Kreis der eigenen Führungskräfte werden Mitarbeiter zu verantwortlichen Geschäftsführern bestellt. Alexander Riedmann wird neben Hans Arnold und Jobst Dentler zum Geschäftsführer der GS SCHENK Holding benannt.

Entsprechend dem Vermächtnis von Werner Schenk und seinem Wunsch nach einem Nachfolger aus der Familie, tritt sein Enkel Andreas Eckert im Oktober 2017 in die Firma ein. Damit ist 6 Jahre nach dessen Tod wieder ein Mitglied der Familie in der Unternehmensleitung aktiv vertreten.

Übernahme der Firma Konrad Müller

Das 1928 gegründete Nürnberger Unternehmen KONRAD MÜLLER wird übernommen und erweitert das Portfolio im Bereich des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus.

2019



2019

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2019



2019

100 % Familienunternehmen

Die 3 Enkel von Werner Schenk werden alleinige Gesellschafter. Andreas Eckert, als zukünftiger Geschäftsführender Gesellschafter, wird Hauptgesellschafter.

Übergabe an die 4.Generation

Im April 2020 verabschiedete sich unser langjährige Geschäftsführer Jobst Dentler nach 44 Jahren Treue vom Unternehmen, das er 25 Jahre lang an der Unternehmensspitze maßgeblich prägte und entwickelte. Andreas Eckert tritt als Geschäftsführender Gesellschafter in die Fußstapfen seines Großvaters Werner Schenk und führt das Familienunternehmen in 4.Generation weiter.  

2020



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