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Worzeldorfer Steinbruch

Worzeldorfer Steinbruch

Der Worzeldorfer Steinbruch von GS SCHENK im Süden Nürnbergs ist der letzte seiner Art in ganz Mittelfranken und der Einzige, in dem der Nürnberger Burgsandstein heute noch gewonnen wird – der Stein, aus dem Nürnberg gebaut ist.

Abbau

Mit einem lauten Knall wird das begehrte Gestein aus dem Fels gelöst und anschließend mit schwerem Gerät abgebaut. Bei einer Groß-Sprengung, wie sie alle paar Jahre stattfindet, werden bis zu 350 Tonnen Nürnberger Burgsandstein gewonnen.

Weiterverarbeitung

Die im Steinbruch gewonnenen Rohblöcke werden zur Weiterverarbeitung in die Steinmetzwerkstatt von GS SCHENK in Fürth-Burgfarrnbach transportiert, wo Blockkreissägen mit 1,5 Meter Blattdurchmesser sie zu Platten oder Tranchen zerteilen. Aus diesen Stücken werden dann Fassadenplatten, Mauerquader oder nach Bearbeitung in der angrenzenden Steinmetzwerkstatt handwerkliche Profilstücke oder filigrane Skulpturen hergestellt.

Um ein Kubikmeter fertige Steinmetzarbeit herzustellen, müssen acht Kubikmeter Rohmasse im Steinbruch abgebaut werden.

Die „Ausbeute“ beträgt also lediglich 12-15 Prozent. Vom Jahrmillionen alten Fels in der Erdkruste bis zum fertig geformten und gebauten Werkstück ist es ein langer und beschwerlicher Weg. Doch gerade das macht jeden Naturstein zu einem echten Unikat, mit seiner eigenen Geschichte.

Naturschutz

In unserem Worzeldorfer Steinbruch arbeiten wir beim Abbau des wertvollen Rohstoffs behutsam im Einklang mit der Natur. Frösche, Salamander, Eidechsen, Schlangen und die vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke finden dort einen optimalen Lebensraum. In Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz werden auch während des Abbaus im Steinbruch eigens dafür Biotope und Lebensräume angelegt, erhalten und geschützt.

Historie

Bereits im 12. Jahrhundert lassen Aufzeichnungen auf zahlreiche Steinbrüche um Nürnberg herum schließen. Gegen Ende des Mittelalters waren es rund 30 Steinbrüche, die den Nürnberger Burgsandstein abbauten, der bis heute das Stadtbild Nürnbergs prägt.

Im Worzeldorfer Steinbruch wird das regionstypische Gestein seit dem 15. Jahrhundert gewonnen. Heute ist er ist der letzte Sandsteinbruch in ganz Mittelfranken und der Einzige, in dem der Nürnberger Burgsandstein noch abgebaut wird.

Ihr Kontakt zu GS NATURSTEIN

Roland Meier
Leiter Naturstein

Siegelsdorfer Strasse 55
90768 Fürth

0911 37275-37