Worzeldorfer Steinbruch

Worzeldorfer Steinbruch

Der Worzeldorfer Steinbruch von GS SCHENK im Süden Nürnbergs ist der letzte seiner Art in ganz Mittelfranken und der einzige,
in dem der „Original Nürnberger Burgsandstein“ noch gebrochen wird - der Stein, aus dem Nürnberg gebaut ist.

Nürnberger Burgsandstein

Kaum eine andere Großstadt und ihre Region sind wohl so geprägt von einem einheimischen Gestein wie Nürnberg. Eine Vielzahl historischer Gebäude ist aus diesem einzigartigen Sandstein erbaut worden, den nur wir von GS SCHENK in unserem Worzeldorfer Steinbruch abbauen. Als einziger Anbieter des „Original Nürnberger Burgsandsteins“ freuen wir uns über die wachsende Nachfrage nach diesem einmaligen Naturprodukt, das bereits bei der Sanierung zahlreicher bedeutender Denkmäler eingesetzt wurde.

Beim Nürnberger Burgsandstein handelt es sich um einen mittel- bis grobkörnigen Sandstein, mit einem 40-prozentigen Quarzanteil, der ihn besonders widerstandsfähig und verwitterungsbeständig macht. Die meist rotbraune Färbung des Gesteins stammt vom darin enthaltenen Eisenoxid. Aus dem markanten Material wurden einst viele Burgen im Umland sowie große Teile der Nürnberger Altstadt erbaut, wie zum Beispiel die Kaiserburg, die Stadtmauer, die Lorenzkirche, das Heiliggeistspital oder der Pellerhof.

Der Nürnberger Burgsandstein ist eine geologische Schichteinheit des Keupers, die in Franken weit verbreitet ist. Der Burgfelsen der Kaiserburg in Nürnberg ist die Typlokalität des Burgsandsteins. So nennen Geologen den Ort, an dem ein Gestein erstmals wissenschaftlich beschrieben und sein Name definiert worden ist. Der im Worzeldorfer Steinbruch abgebaute Nürnberger Burgsandstein wird auch Worzeldorfer Quarzit genannt.

Die Weiterverarbeitung

Die im Steinbruch gewonnenen Rohblöcke werden zur Weiterverarbeitung in die Steinmetzwerkstatt von GS SCHENK in Fürth-Burgfarrnbach transportiert, wo Blockkreissägen mit 1,5 Meter Blattdurchmesser sie zu Platten oder Tranchen zerteilen. Aus diesen Stücken werden dann Fassadenplatten, Mauerquader oder nach Bearbeitung in der angrenzenden Steinmetzwerkstatt handwerkliche Profilstücke oder filigrane Skulpturen hergestellt. Um ein Kubikmeter fertige Steinmetzarbeit herzustellen, müssen acht Kubikmeter Rohmasse im Steinbruch abgebaut werden. Die „Ausbeute“ beträgt also lediglich 12-15 Prozent. Vom Jahrmillionen alten Fels in der Erdkruste bis zum fertig geformten und gebauten Werkstück ist es ein langer und beschwerlicher Weg. Doch gerade das macht jeden Naturstein zu einem echten Unikat, mit seiner eigenen Geschichte.

Naturschutz

In unserem Worzeldorfer Steinbruch arbeiten wir beim Abbau des wertvollen Rohstoffs behutsam im Einklang mit der Natur. Frösche, Salamander, Eidechsen, Schlangen und die vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke finden dort einen optimalen Lebensraum. In Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz werden auch während des Abbaus im Steinbruch eigens dafür Biotope und Lebensräume angelegt, erhalten und geschützt.

Ihr Kontakt zu GS NATURSTEIN

Roland Meier
Leiter Naturstein

Siegelsdorfer Strasse 55
90768 Fürth

0911 37275-37